Holz
Holz - der natürliche Baustoff
Im Laufe der Zeit wurde es immer üblicher Teile von Gebäude – aus optischen Gründen – mit Holz zu verkleiden. Sowohl an der Fassade, als auch im Wohnbereich vermittelt dieses Material ein Gefühl von Wärme und Geborgenheit.
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Allerdings ist es nicht nur möglich, einen kleinen Teil des Hauses damit zu halten, sondern auch ganze Gebäude damit zu bauen. Hierbei haben sich verschiedene Bauformen, wie zum Beispiel das Blockhaus, die Holz-Ständerbauweise, die Holz-Tafelbauweise und Umgebindehaus herausgebildet. Als ein Blockhaus bezeichnet man ein Gebäude, dessen Wände aus übereinander liegenden, bearbeiteten oder rohen Baumstämmen bestehen. Dieser Gebäudetyp wird aus unbehauenen – jedoch geschälten- Stämmen oder in der modernen Bauweise aus komplett profilgefrästen Stämmen mit Standartmaßen gebaut, bei denen es möglich ist ebendiese aufeinander zu stapeln.
Die Holz-Ständerbauart ist bis heute überwiegend in den USA und in Kanada anzutreffen und wird dort sogar noch heute gebaut. Sie hat eigenständige Merkmale entwickelt und unterscheidet sich dadurch von der traditionell europäischen Ständerbauart. In der heutigen Zeit werden die Wände jedoch mit Dämmmaterialien ausgestattet um den heutigen Standards in Sachen Schall- und Wärmedämmung gerecht zu werden.
Der Holztafelbau ist wiederum die gängigste Bauart und bezeichnet Holz-Konstruktionen aus selbst tragenden Holztafeln mit großer Fläche. Diese werden vorher bereits passend im Werk gefertigt und dann zur Baustelle transportiert, wo sie nur noch zusammengebaut werden müssen. Der besondere Vorteil dieser Bauweise liegt in der besonders schnellen Montage auf der Baustelle, sowie in der witterungsunabhängigen Herstellung. Die Gebäudehülle ist nach dem Aufbau sofort dicht, weshalb das Gebäude sofort Wind- und Wasserfest ist.
Das Umgebindehaus ist überwiegend in dem Gebiet zwischen Schlesien und der Sächsischen Schweiz beheimatet. Das Besondere an diesem Haustyp ist, dass er die Blockbauweise, die Fachbauweise und die Massivbauweise miteinander verbindet. Charakteristisch für ein Umgebindehaus ist die räumliche und optische Trennung von Stubenkörper und Dach.
Außer den vier vorgestellten Bauweisen werden außerdem häufig Fertighäuser und Gartenhäuser mit dem Baustoff realisiert. Diese erfreuen sich auch heute noch einer enormen Nachfrage, was unter anderem dazu geführt hat, dass sich die Qualität stetig verbessert hat. Die Lebensdauer von Holz-Bauten liegt demnach heute bei guter Instandhaltung und Bauqualität bei mehreren hundert Jahren, was vor einigen Jahren noch kaum denkbar gewesen wäre. Dazu kommt, dass die Gebäude stets aus Holz-Arten gebaut werden, die von Natus aus eine lange Lebensdauer haben. Was die Wohnqualität betrifft sind sie Massivhäusern in den Wintermonaten ebenbürtig und im Sommer sogar überlegen. Da Holz atmet kann es Feuchtigkeit aufnehmen und abgeben und wirkt somit ausgleichend auf die Raumluft, wodurch gewährleistet wird, dass es in dem Haus immer in etwa die gleiche Luftfeuchtigkeit gibt. Im Sommer hat ein solches Haus im Gegensatz zu den Dachziegeln eines Massivhauses den Vorteil, dass es sich nicht mit Wärme auflädt und somit das ganze Jahr über ein angenehmes Wohnklima herrscht.
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