Gartengestaltung
Gartengestaltung - eine Vielfalt von Möglichkeiten
Die Gartengestaltung hat eigentlich zu allen Zeiten eine besondere Faszination ausgeübt, die die Annehmlichkeiten von Erholung im Grünen mit den Möglichkeiten von Obst- und Gemüseanbau in sich vereinigen. Gerade diese Aspekte gewinnen in wirtschaftlichen Engpässen, in welchen nicht nur viele Menschen auf Urlaubsreisen verzichten müssen, sondern auch die Lebensmittel immer teurer werden, zunehmend an Bedeutung.
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Wer so glücklich ist, einen Garten zu besitzen – sei es als eigenes Grundstück am Haus, oder als gepachteter Schrebergarten -, wird sicher mit vielen Überlegungen und großer Sorgfalt an Gartengestaltung gehen, um ihn so optimal wie möglich nutzen zu können. Dabei steht zunächst einmal die Entscheidung an, ob es ein reiner Ziergarten, ein Nutzgarten, ein Spieleparadies für Kinder oder eine Kombination aus allem werden soll. Die Vielfalt der Möglichkeiten dabei ist nahezu unerschöpflich und bietet unübersehbare Vorteile und Reize.
Natürlich spielt bei der Überlegung der Lage und Beschaffenheit des Grundstücks eine wesentliche Rolle. Auf einem vorwiegend schattigen Gelände wird es schwierig, zum Beispiel Rosen oder andere sonnenliebende Pflanzen anzusiedeln. In einem Garten, in welchem (oder in dessen Nachbarschaft) Wachholderbüsche stehen, kann man sich den Versuch, Birnbäume zu setzen, getrost sparen: der Birnengitterrost, eine Krankheit, welche eine Ernte meist von vornherein unmöglich macht, ist da schon vorprogrammiert. So gibt es noch mancherlei Verbindungen, die weniger günstig sind. Die meisten Gartenbaubetriebe können in diesem Punkt fachkundigen Rat geben, unter Umständen auch eine Bodenanalyse durchführen lassen, um festzustellen, welche Pflanzen geeignet sind und welche eher nicht.
Doch auch über die rein äußerlichen Gegebenheiten hinaus gibt es noch mancherlei, was dabei zu bedenken ist. Ein Garten beispielsweise, in welchem kleine Kinder gefahrlos spielen sollen, muss möglichst übersichtlich eingerichtet werden. Auf kunstvoll angelegte Beete mit empfindlichen Gewächsen wird man in diesem Zusammenhang wohl lieber verzichten. Ferner sollte man beachten, dass manche Pflanzen oder zumindest Teile von ihnen giftig sind. Möchte man also nicht auf Fingerhut oder Eiben mit ihren leuchtendroten Beeren verzichten, so tut man gut daran, sie zumindest an Stellen anzupflanzen, wo die Kinder, die bekanntlich gerne alles in den Mund stecken, nicht hinkommen. Mit kleinen Beeten, welche die Kinder unter Aufsicht selbst bepflanzen und pflegen dürfen und einem robusten Rasen hingegen, wird man nichts verkehrt machen.
In Baumärkten gibt es überdies eine große Auswahl an Schaukeln und Rutschen oder kleinen Spielhäusern, die sie hervorragend einsetzen können. Vielleicht wird sich der eine oder andere anstelle eines Spielhäuschens gleich für eine richtige Gartenhütte entscheiden, was im Hinblick darauf, dass jedes Kind irgendwann einmal dem Spielalter entwächst und sich ein solches Haus dann anderweitig weiterverwenden lässt, durchaus Sinn macht. In diesem Fall ist bei der Gestaltung darauf zu achten, dass die Hütte weit genug von der Grenze zum Nachbargrundstück weg steht. 3 Meter Abstand sind ab einer bestimmten Firsthöhe Vorschrift – gesonderte Absprachen mit dem Nachbarn natürlich ausgenommen.
Die aufgeführten Beispiele bieten selbstverständlich nur einen kleinen Auszug der vielfältigen Möglichkeiten, die allesamt ein Ziel haben: den Garten zu einem einzigartigen Ort des Rückzugs und der Erholung zu machen.
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