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Beton

Beton das Gemisch aus Zement und Wasser

Es ist ein chemischer- mineralogisches Gemisch und besteht aus Zement, Gestein und einen Betonzuschlag in Form von Sand, Kies oder Splitt und Anmachwasser. Außerdem können Betonzusatzstoffe enthalten sein. Wenn Baustahl oder Spannstahl zugemischt wird, erhält man Stahlbeton oder Spannbeton.

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Zement dient als Bindemittel und hält die anderen Stoffe im Beton zusammen. Er wird durch die Auskristallisierung des Zements fest, wobei sich kleinste Kristalle bilden und sich fest ineinander verzahnen. Die Normfestigkeit wird nach 28 Tagen erreicht, da erst dann die Kristallbildung abgeschlossen ist. Durch Austrocknung verliert Beton an Volumen und verformt sich unter der Last. Das meiste Anmachwasser trocknet nicht aus, sondern wird als Kristallwasser gebunden. Das Gemisch aus Zement und Wasser wird zunächst erst steif, erstarrt und wird nach einiger Zeit fest. Der zeitliche Ablauf des fest werdens hängt von der chemisch- mineralischen Reaktion im Zement ab. Er kann anders als gebrannter Kalk auch unter Wasser hart werden.

Man kann viele Arten mischen, es kommt nur darauf an für welchen Zweck er dienen soll.
Er ist ökonomisch und sehr vielseitig. So genannte Betonwerke gießen Wände und Pfeiler daraus, die Qualitätsgeprüft an den Fachhandel oder gleich zu den Bauherren geliefert werden. Beton kann einen Druck von etwa 250 Kleinwagen aushalten, ist aber bei Zugbeanspruchungen schnell am versagen. Aus diesem Grund sollte man lieber Stahlbeton verwenden, denn diese Art ist sehr zugfest und auch dauerhaft. Der alkalische Bestandteil im Stahlbeton schützt außerdem vor Korrosionen, da er eine analoge thermische Ausdehnung besitzt.

Das Gemisch ohne Stahl wird kaum für statische Bauteile verwendet. Man sollte ihn so bald wie möglich nach dem Mischen beziehungsweise nach der Anlieferung verwenden und mit geeigneten Werkzeugen verdichten. Durch Verdichtung soll eingeschlossene Luft abgewendet werden damit so wenige Poren wie möglich entstehen können. Als Verdichtungsverfahren sind Rütteln, Schleudern, Stampfen, Stochern, Spritzen und Walzen geeignete Methoden. Auf Baustellen kommt der Innenrüttler, auch Tauchrüttler oder Flaschenrüttler genannt zum Einsatz. Bei Herstellung hoher Wände oder Stützen kommt der Außenrüttler zur Anwendung.

Es darf sich beim Einbau oder Verdichten nichts entmischen, da er sonst nicht mehr als Baustoff geeignet ist. Dabei verliert er an Festigkeit und Dauerhaftigkeit. Bei richtiger Verdichtung bildet sich auf der Oberfläche des eine Mörtelschicht. Die Betontemperatur sollte beim Einbau zwischen plus fünf Grad und plus dreißig Grad betragen. Die Nachbehandlung ist zum Schutz vor Austrocknung der Betonoberfläche erforderlich und stellt eine geschlossene, dichte und dauerhafte Betonoberfläche sicher. Eine Nachbehandlung dauert je nach Betoneigenschaft und Umweltbedingung zwischen einem Tag und einer Woche.

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